Durch die Methodik der Tierhomöopathie ist der Therapeut gezwungen, Krankheitssymptome eines Tieres mit Symptomen von Menschen zu vergleichen. Das Problem dabei ist, dass sich viele Symptome auf Verhaltenssymptome beziehen, diese haben einen sehr hohen Wert in der homöopathischen Hierarchie.
Bei fehlenden verhaltensbiologischen Wissen führt der Vergleich der Verhaltenssymptome zwischen Mensch und Tier aber zwangsläufig zu Vermenschlichung des Tieres, was eine Todsünde für Ethologen ist. Deshalb ist die Kombination mit dem Studium der Psychologie außerordentlich wichtig. So kann ich ein Therapieprogramm  bei Verhaltensstörungen und Neurosen, das sich nicht nur auf die Homöopathie sondern auch auf begleitende Verhaltenstherapie stützt, anbieten.

Die Homöopathie ist eine Therapie, die durch ihre methodische Vorgehensweise von Hahnemann ausschliesslich für Menschen konzipiert wurde. Die ATN hat sich die Mühe gemacht, in der Geschichte der Homöopathie zu recherchieren, um die Einstellung Hahnemanns zur Tierhomöopathie zu erfahren. Er als Vater der Homöopathie hatte grundsätzlich keine Einwände zu diesem Thema, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wurden. Mir wurden die Prinzipien der Humanhomöopathie und der Unterschied zur Tierhomöopathie gelehrt.

Ich beschäftige mich mit den Gesundheitsproblemen ihres Tieres und therapiere diese mit homöopathischen Einzelmitteln. Um ein passendes Mittel zu finden bedarf es einer ausführlichen Anamnese. Von großer Bedeutung sind auch die tierärztlichen Befunde, die ich in meine Diagnosestellung mit einbeziehen muss.

  

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